1. Faire Filmwoche – eine Rückschau

Zum 10-jähirgen Jubiläum wollten wir eine ganz besondere Aktion starten und so machten wir uns daran, die 1. faire Filmwoche in Regensburg zu organisieren.

Uns Ehrenamtlichen – die in diesem Bereich über keinerlei Erfahrung verfügten, dafür aber ein großes Ziel vor Augen hatten – war durchaus bewusst, dass es viel Arbeit werden würde. Wie viele Stunden des Engagements es am Ende sein würden, wussten wir aber erst im Nachhinein..

UNSERE IDEE

Mit der Filmwoche wollten wir zum einen gezielt Schulklassen ansprechen und ihnen die Möglichkeit geben, Filme passend zu ihrem aktuellen Lernstoff auswählen zu können. Dafür hatten die Lehrkräfte pro Buchung 60 Minuten Zeit, um z.B. Kurzfilme aus den Bereichen „Energie“, „Ernährung“, „Menschenrechte“ oder „Klimawandel“ zu wählen.

Auf der anderen Seite hatten wir uns das Ziel gesetzt ein abwechslungsreiches, interssantes und hoffnungsgebendes Abendprogramm auf die Beine zu stellen. Dabei hatten wir das Thema „fair“ breit gefasst und (Spiel-)Filme zu Menschenrechten, Klimawandel oder Gleichberechtigung gewählt.

Als Werner Damböck mit seinem Projekt „Globales Lernen an Schulen“ auf uns zukam, entwickelten wir gemeinsam die Idee einen Nachmittag speziell für Jugendgruppen und Studierende zu organisieren. Hier sollte Raum für die Auseinandersetzung mit den komplexen Themen unserer Zeit sein, sowie zum Austausch und Diskutieren angeregt werden.

UNSERE KOOPERATIONSPARTNER UND FÖRDERER

Mit den Kinos im Andreasstadl hatten wir Kooperationspartner gefunden, die uns wohlgesonnen waren. Und so konnte unser Schulklassenprogramm am Ende, Dank ihres großen Engagemtens für uns, wie geplant durchgeführt werden.

Auch die Gemeinwohlökonomie beteiligte sich an unserer Filmwoche und brachte konstruktive und spannende Punkte ein.

Nicht zu letzt aber wäre diese Aktion nicht umsetzbar gewesen, ohne die Förderung durch ENGAGEMENT GLOBAL mit Mitteln des BMZ Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Ein großer Dank geht auch an EZEF, deren Filme wir v.a. für Schulklassen mit freundlicher Genehmigung zeigen durften.

Nur mit all diesen Förderungen und Genehmigungen war es uns möglich alle Filme ohne Eintritt anbieten zu können.

UNSER RÜCKBLICK

Das Programm für die Schulklassen wurde sehr gut angenommen und so können wir auf ausgebuchte Vormittage zurückblicken, an denen ca. 400 Schülerinnen und Schüler teilgenommen haben. Diesen Schwerpunkt kann man also als vollen Erfolg werten.

Die Abendvorstellungen wurden im Schnitt von 20 interssierten Besucherinnen und Besuchern besucht. Dies löste anfangs etwas Enttäuschung bei uns hervor. Im Rückblick betrachtet sind wir dennoch stolz, all diese Menschen erreicht zu haben und bedanken uns an dieser Stelle recht herzlich für Ihren Besuch.

Die geplante Aktion für Jugendgruppen und Studierende konnte aufgrund mangelnder Anmeldungen leider nicht wie geplant stattfinden. Dies mag wohl auch an dem Feiertag und vielen parallelen Angeboten im Stadtgebiet gelegen haben.  Die Abendvorstellung des Films „Chaotisch, komplex und kaum zu kapieren“, mit anschließendem Filmgespräch wurde hingegen gut besucht.

UNSER FAZIT

Eine Filmwoche zu organisieren ist ganz schön viel Arbeit, die mit noch mehr finanziellen Kosten verbunden ist. Für eine zweite Runde bräuchte man definitiv mehr Engagierte, die mithelfen bei der Organisation, Bewerbung und Durchführung der Aktion. Wer Interesse hat, sich 2023 bei einer weiteren Filmwoche einzubringen, kann deshalb sehr gerne Kontakt mit uns aufnehmen. 🙂

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ANKÜNDIGUNGEN

Posted by Steuerungsgruppe